Habe ich Schlafschulden?![]() |
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Wir brauchen
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Wer nachts gut schläft, kommt wach und munter durch den Tag |
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Wie viel Schlaf brauchen wir?Wissenschaftler sagen, der Mensch brauche jede Nacht durchschnittlich etwa 8 Stunden Schlaf. Wie Studien jedoch ebenfalls zeigen, unterscheiden sich die individuellen Bedürfnisse mitunter ganz erheblich. Eine ehrliche Selbstprüfung lässt erkennen, ob wir persönlich ein gesundes Schlafmuster haben oder ob ein Schlafdefizit entsteht. Fachleute stimmen im Allgemeinen überein, dass folgende Anzeichen auf gesunden Schlaf hindeuten:
Praktische HinweiseWas kann man bei gelegentlicher Schlaflosigkeit tun? Manche Fachleute empfehlen Folgendes: 1. Alkohol sowie Kaffee, Tee und andere Anregungsmittel vor dem Schlafengehen meiden. Viele glauben fälschlicherweise, alkoholische Getränke seien schlaffördernd. Wie klinische Studien jedoch zeigen, können sie einen Rückpralleffekt verursachen und uns wach halten. |
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Raucher schlafen schlechter ein |
2. Das Rauchen aufgeben. In einer Quelle heißt es: „Raucher haben größere Schwierigkeiten einzuschlafen, weil Zigaretten den Blutdruck in die Höhe treiben, die Herzfrequenz erhöhen und die Hirnwellen-Aktivität stimulieren. Außerdem neigen Raucher dazu, mitten in der Nacht häufiger aufzuwachen, was möglicherweise daran liegen kann, dass ihr Körper Entzugssymptomen unterworfen ist.“ 3. Übermäßige geistige und körperliche Anregung kurz vor dem Zubettgehen meiden. Bewegung fördert guten Schlaf, jedoch nicht unmittelbar vor dem Einschlafen. Nimmt man vor dem Schlafengehen noch große Probleme oder knifflige Aufgaben in Angriff, kann man sich wahrscheinlich nicht genug entspannen, um einzuschlafen. 4. Im Schlafzimmer sollte es ruhig, dunkel und, wenn möglich, relativ kühl sein. In einem bekannten Test beschäftigten sich Forscher mit den Auswirkungen von Lärm auf die Anwohner eines Flughafens, die behaupteten, sie hätten sich an den Fluglärm gewöhnt. Als jedoch Schlafaufzeichnungen gemacht wurden, war an den Gehirnströmen dieser Personen zu erkennen, dass sie jeden Start und jede Landung registrierten. Wie die Forscher schlussfolgerten, bekamen die Testpersonen ungefähr eine Stunde weniger guten Schlaf als die Bewohner ruhigerer Wohngebiete. Mit Ohrstöpseln oder Ähnlichem hätten sie sich gegen den Lärm schützen und bedeutend besser und erholsamer schlafen können. Manche Leute halten das so genannte weiße Rauschen (gemeint sind alle niederfrequenten, gleichmäßigen, monotonen Geräusche), wie etwa das Surren eines Ventilators, für eine gute Idee, sich gegen Lärm von draußen abzuschirmen. |
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Vorsicht bei Schlafmitteln |
5. Vorsicht bei Schlafmitteln. Die Beweise häufen sich, dass viele verordnete Schlafmittel abhängig machen, bei längerem Gebrauch ihre Wirkung verlieren und schädliche Nebenwirkungen haben. Sie können vielleicht bestenfalls bei einer kurzzeitigen Therapie helfen. Da Stress mitunter Schlaflosigkeit verursacht, kann man gesunden Schlaf unter anderem dadurch fördern, dass man die Zeit kurz vor dem Zubettgehen ruhig und angenehm gestaltet. Es kann helfen, wenn man die Sorgen des Tages beiseite lässt und etwas Schönes tut, beispielsweise liest. Die Bibel gibt hier einen Rat, dessen Vorteil klar auf der Hand liegt, denn sie sagt: „Seid um nichts ängstlich besorgt, sondern lasst in allem durch Gebet und Flehen zusammen mit Danksagung eure Bitten bei Gott bekannt werden; und der Frieden Gottes . . . wird euer Herz und eure Denkkraft durch Christus Jesus behüten“ (Philipper 4:6, 7). |
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Einige verbreitete Irrtümer1. Auf einer langen Fahrt hält man sich am besten mit koffeinhaltigen Getränken wach. Studien legen nahe, dass sich Fahrer irrtümlicherweise oft für wacher halten, als sie tatsächlich sind. Lässt sich eine lange Nachtfahrt gar nicht vermeiden, ist es besser, das Auto von Zeit zu Zeit an sicherer Stelle zu parken, ein Nickerchen zu machen (15 bis 30 Minuten), anschließend zu gehen oder zu laufen und dabei die Arm- und Beinmuskeln zu lockern. 2. Versäumten Schlaf kann ich durch ein Nickerchen nachholen. Das kann sein, doch viele Fachleute halten eine einzige lange Schlafperiode pro Tag für ideal. Ein kurzer Mittagsschlaf (etwa 15 bis 30 Minuten) kann über das Nachmittagstief hinweghelfen ohne den Rhythmus der längeren Schlafzyklen zu stören. Wer jedoch in den letzten vier Stunden vor dem Zubettgehen noch schläft, bringt sich wahrscheinlich um eine gesunde Nachtruhe.
3. Träume, an die wir uns erinnern, verhindern guten Schlaf. Träume — sie treten gewöhnlich während des REM-Schlafs auf — sind ein Zeichen für gesunden Schlaf. Während einer normalen Nachtruhe träumt man in der Regel mindestens viermal. Studien deuten darauf hin, dass die Träume, an die wir uns erinnern, einfach diejenigen sind, aus denen wir aufgewacht sind oder die einige Minuten vor dem Aufwachen zu Ende waren. Alpträume dagegen können Angst auslösen und uns am Einschlafen hindern. |
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Erschien im Erwachet! vom 8. Februar 2004 |