Macht es Gott
|
|
In dieser Reihe:
Verwandte Themen: |
KÖNNEN WIR DAMIT RECHNEN,
|
||||
|
noch dass Herodes unschuldige Kinder ermordete
In biblischer Zeit verhinderte Jehova weder die Steinigung Sacharjas . . .
|
|||||
„Zeit und unvorhergesehenes Geschehen“Ein Unglück kann jeden treffen. Der Glaube an Gott spielt dabei nicht unbedingt eine Rolle. Bei der Explosion in Toulouse kamen 30 Personen ohne eigenes Verschulden ums Leben und Hunderte wurden verletzt. Alain und Liliane dagegen blieben durch glückliche Umstände verschont. Weltweit gehen Zehntausende Todesfälle auf das Konto von Verbrechern, rücksichtslosen Verkehrsteilnehmern oder Kriegen. Für all das kann man nicht Gott verantwortlich machen. In der Bibel heißt es, dass „Zeit und unvorhergesehenes Geschehen“ alle trifft (Prediger 9:11). Davon abgesehen bleibt niemand von Krankheit, Alter und Tod verschont. Selbst Menschen, die dachten, Gott habe ihnen durch ein Wunder das Leben gerettet oder sie unerwartet von einer Krankheit geheilt, mussten schließlich dem Tod ins Auge sehen. Dass Krankheit und Tod ein Ende haben und Gott alle Tränen trocknet, liegt noch in der Zukunft (Offenbarung 21:1-4). „Die früheren Dinge werden nicht in den Sinn gerufen werden, noch werden sie im Herzen aufkommen“ (Jesaja 65:17). Dazu reicht es natürlich nicht, wenn er nur hier und da eingreift. Es erfordert weit reichende, radikale Umwälzungen. Die Bibel spricht in diesem Zusammenhang vom „großen Tag Jehovas“ (Zephanja 1:14). Wenn Gott im großen Stil eingreift, wird er allem Bösen ein Ende machen. Die Menschheit erhält dann die Gelegenheit, für immer unter vollkommenen Bedingungen zu leben, und „die früheren Dinge werden nicht in den Sinn gerufen werden, noch werden sie im Herzen aufkommen“ (Jesaja 65:17). Die Toten werden auferweckt, sodass sogar das Schlimmste, was Menschen zustoßen kann, wieder gutgemacht wird (Johannes 5:28, 29). In seiner unendlichen Liebe und Güte wird Gott die Probleme der Menschheit ein für alle Mal lösen. Wie Gott heute eingreiftDas heißt jedoch nicht, dass Gott in der Zwischenzeit gleichgültig zusieht, wie sich die Menschheit quält. Gott bietet heute Menschen jeder Nationalität und Gesellschaftsschicht die Chance, ihn kennen zu lernen und eine persönliche Beziehung zu ihm aufzubauen (1. Timotheus 2:3, 4). Diesen Prozess beschrieb Jesus mit den Worten: „Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, der Vater, der mich gesandt hat, ziehe ihn“ (Johannes 6:44). Gott zieht aufrichtige Menschen dadurch zu sich, dass er weltweit die Botschaft von seinem Königreich, seiner Regierung, verkündigen lässt. Darüber hinaus nimmt Gott direkt Einfluss auf das Leben derer, die sich von ihm leiten lassen wollen. Durch seinen heiligen Geist öffnet Gott ihnen das Herz, damit sie verstehen, was er von uns Menschen erwartet, und es in die Praxis umsetzen (Apostelgeschichte 16:14). Dass Gott die Möglichkeit schafft, ihn selbst, sein Vorhaben und sein Wort, die Bibel, kennen zu lernen, ist ein Beweis für sein liebevolles Interesse an jedem Einzelnen (Johannes 17:3). Gott hilft seinen Dienern heute nicht durch übernatürliche Rettungsaktionen, sondern gibt ihnen seinen heiligen Geist und „die Kraft, die über das Normale hinausgeht“, damit sie jeder Lage gewachsen sind (2. Korinther 4:7). Der Apostel Paulus schrieb: „Für alles bin ich stark durch den [Jehova Gott], der mir Kraft verleiht“ (Philipper 4:13). Wir Menschen haben allen Grund, Gott jeden Tag dafür zu danken, dass wir existieren und dass er uns die Hoffnung schenkt, für immer in einer Welt ohne Leid zu leben. „Was soll ich Jehova vergelten für alle seine Wohltaten an mir?“, fragte ein Psalmendichter. „Den Becher großartiger Rettung werde ich nehmen, und den Namen Jehovas werde ich anrufen“ (Psalm 116:12, 13). Wenn Sie den Wachtturm regelmäßig lesen, werden Sie immer besser verstehen, was Gott schon getan hat und noch tun wird, um uns wahres Glück und eine sichere Zukunftsperspektive zu schenken (1. Timotheus 4:8). Es dauert nicht mehr lange,
|
|||||
Erschien im Wachtturm vom 1. Oktober 2003 |